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    Zusätzlich zum Moodle-Kurs zum Bewerbungsverfahren für Studierende der BUW  im Kombi-BA und im... [mehr]
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    Zusätzlich zum Moodle-Kurs zum Bewerbungsverfahren für Studierende der BUW  im Kombi-BA und im... [mehr]
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Anrechnung des Berufsfeldpraktikums (BIL102 oder BIL111)

Generelle Informationen über die rechtlichen Grundlagen für die Anerkennung / Anrechnung vorgelegter Leistungen, Kenntnisse oder Qualifikationen als Praktikum im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts (Teilstudiengang 3 / Optionalbereich) finden Sie hier.

 

Sofern keine Anerkennung / Anrechnung von Amts wegen erfolgt, entscheidet der Fach-Prüfungsausschuss Teilstudiengang 3 / Optionalbereich als formell zuständiger Prüfungsausschuss aufgrund einer vom Fach-Prüfungsausschuss Bildungswissenschaften als fachlich zuständigem Prüfungsausschuss einzuholenden fachgutachterlichen Stellungnahme über den Antrag auf Anerkennung / Anrechnung einer Leistung, Kenntnis oder Qualifikation als Berufsfeldpraktikum im Sinne des LABG 2009.

Der Vorgang der Überprüfung eines Antrags auf Anerkennung / Anrechnung erfolgt ausschließlich auf der Basis schriftlicher und aussagekräftiger Dokumente. Es obliegt der antragstellenden Person, die erforderlichen Informationen über die anzuerkennende Leistung bereitzustellen (im Sinne der Allgemeinen Bestimmungen zum Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts, § 9 Abs. 4 und des Hochschulgesetzes NRW, § 63a Abs. 2).

Das vollständige oder teilweise Fehlen der Dokumentation kann zur Ablehnung des Antrags auf Anerkennung / Anrechnung führen.

Die Studierenden haben die für die Anerkennung / Anrechnung erforderlichen Unterlagen in der vom Prüfungsausschuss festgelegten Form vorzulegen (§ 9 Abs 4 Allg. Bestimmungen Kombinatorischer Studiengang Bachelor of Arts). Alle Nachweise (z.B. Arbeitsverträge, Bescheinigungen, Stundenzettel etc.) sind immer mit offiziellem Stempel und (lesbarer) Unterschrift als beglaubigte Kopie einzureichen.

Beglaubigungen für den universitätsinternen Gebrauch können Sie z.B. im Sekretariat des ASTA der Universität Wuppertal bekommen: https://www.asta-wuppertal.de/aktuelles/zeiten/ (Bitte das Original und eine Kopie mitbringen).

Die formalen Anträge auf Anrechnung von Studien- oder Prüfungsleistungen (z.B. Praktika im Rahmen eines anderen Studiengangs) oder auf Anrechnung von beruflichen / fachpraktischen Tätigkeiten finden Sie auf den Seiten des ZPA unter Optionalbereich.

 

Die Modulbeschreibung des Moduls BIL102 „Berufsfeldpraktikum“ gibt folgende Kompetenzbeschreibung als Ziel vor:

„Das in der Regel außerschulische Berufsfeldpraktikum eröffnet den Studierenden konkretere berufliche Perspektiven außerhalb des Schuldienstes oder gewährt Einblicke in die für den Lehrerberuf relevanten außerschulischen Tätigkeitsfelder. Die Studierenden erhalten Gelegenheit zur konkreten und kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Komplexität einer möglichen Berufspraxis sowie zur Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive für das weitere Studium. Die Studierenden mit Ziel Master of Education kennen die Notwendigkeit das Portfolio den landesspezifischen Vorgaben entsprechend zu führen.“

Die im Antrag über entsprechende Nachweise dokumentierte Leistung, Kenntnis oder Qualifikation muss vollständig belegen, dass durch die zur Anerkennung vorgelegten Leistungen die oben beschriebenen Kompetenzen im vollen Umfang erworben wurden. Nur wenn der Fach-Prüfungsausschuss Bildungswissenschaften als fachlich zuständiger Prüfungsausschuss in seiner fachgutachterlichen Stellungnahme keinen wesentlichen Unterschied feststellt, kann die vorgelegte Leistung anerkannt und angerechnet werden.

 

Zur Verdeutlichung der Anerkennungspraxis

Im Sinn der Modulbeschreibung lassen sich in der Regel in vielen der vorgelegten praktischen Erfahrungen Teilaspekte der beschriebenen Kompetenzen nachweisen, in der Regel sind dies „[…] berufliche Perspektiven außerhalb des Schuldienstes […]“ oder „[…] Einblicke in die für den Lehrerberuf relevanten außerschulischen Tätigkeitsfelder.“

In Bezug auf die beiden Teilaspekte der „konkreten und kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Komplexität einer möglichen Berufspraxis sowie zur Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive für das weitere Studium“ ist ebenfalls eine ausführliche Dokumentation erforderlich.

In der Regel liegt der wesentliche Unterschied im Vergleich einer vorgelegten praktischen Tätigkeit oder Erfahrung inhaltlich im Fehlen dieser Teilkompetenzen „kritisch-analytische Auseinandersetzung mit der Berufspraxis und die Entwicklung einer auf die Profession orientierten Perspektive für das weitere Studium“ begründet. Wird ein wesentlicher Unterschied hinsichtlich der benannten Kompetenzen oder Teilkompetenzen festgestellt, kann das Praktikum nicht anerkannt werden.
Auf diese Teilkompetenz(en) kann im inhaltlichen Sinn nicht verzichtet werden. Der Kompetenzzuwachs in den möglicherweise anderen vorliegenden Teilkompetenzen sowie der generell praktische Erfahrungszuwachs ist damit nicht in Frage gestellt.

So wird zum Beispiel bei der Prüfung des nachweislichen Erwerbs der Teilkompetenz einer kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Berufspraxis sowie der Entwicklung einer auf die Profession orientierten Perspektive für das weitere Studium in Formaten wie den Begleitseminaren und Veranstaltungen zum Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst in der Regel kein wesentlicher Unterschied festgestellt.
Wenn aber der Nachweis einer Begleitung / eines Begleitprogramm zu der Anerkennung / Anrechnung vorgelegten Tätigkeit fehlt, ist ein wesentlicher Unterschied zu den in der Modulbeschreibung ausgewiesenen Kompetenzen gegeben.
Eine detaillierte Darstellung der Inhalte und des Umfanges einer Begleitung ist demnach mit dem Antrag auf Anerkennung / Anrechnung einzureichen.

 


 

Inhaltlich verantwortlich: Gemeinsamer Studienausschuss (lehrerbildung@uni-wuppertal.de)

zuletzt bearbeitet am: 08.09.2020