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    Am 15.07.2019 entfällt die Sprechstunde von Dr. Andrea Fuchs. In dringenden Fällen wenden Sie sich... [mehr]
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    Stellenausschreibung zum 1. Februar 2020 Stellenausschreibung zum 1. September 2020 [mehr]
  • Di 02.07.2019, 12-14 Uhr, HS 17 Infoveranstaltung Praktika im Kombi-BA und im BEd
    Di 02.07.2019, 12-14 Uhr, HS 17(Campus Grifflenberg, Gebäude O Ebene 06 Raum 20) Eignungs- und... [mehr]
  • Mi 03.07.2019 12-14 Uhr HS 28 Infoveranstaltung Praxissemester
    Mi, 03.07.2019  12-14 Uhr HS 28(Campus Grifflenberg, Gebäude I Ebene 13 Raum 71)  Informationen... [mehr]
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Fachpraktische Tätigkeit für das Lehramt an Berufskollegs MEd 11 (LABG 2009)

Die fachpraktische Tätigkeit soll die künftigen Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs mit der Arbeitswelt ihrer künftigen Schülerinnen und Schüler vertraut machen.

Gemäß dem Gesetz zur Reform der Lehrerausbildung vom 12.5.2009 (LABG 2009) und §5 Abs.6 Lehramtszugangsverordnung LZV sowie dem Runderlass des Ministeriums für Schule zur fachpraktischen Tätigkeit gemäß § 37 Abs. 9 - Lehramt am Berufskolleg der LPO (17.2.2006 - 422 - 2.02.13 Nr. 28509) ist für das Lehramt an Berufkollegs mit dem Antrag auf Einstellung in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) eine einschlägige fachpraktische Tätigkeit im Umfang von insgesamt mindestens 52 Wochen (12 Monaten) gegenüber der vom Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung bestimmten Stelle nachzuweisen.

Im Studium nach LABG 2009 soll der überwiegende Teil der fachpraktischen Tätigkeit vor Abschluss des Studiums geleistet werden.

Nach den für ältere Studiengänge geltenden Regelungen sind mindestens 26 Wochen (6 Monate) der fachpraktischen Tätigkeit bis zur Zulassung zur Ersten Staatsprüfung dem Landesprüfungsamt nachzuweisen. Der danach noch ausstehende Teil der fachpraktischen Tätigkeit ist spätestens zum Antritt des Vorbereitungsdienstes (Referendariat) durch Vorlage der vom zuständigen Staatlichen Prüfungsamt ausgestellten Bescheinigung und ggf. durch weitere Bescheinigungen nachzuweisen.

Durch Urlaub, Krankheit o. ä. bedingte Ausfallzeiten werden nicht auf die fachpraktische Ausbildung angerechnet. Teilzeitbeschäftigungen werden nicht berücksichtigt. Die fachpraktische Ausbildung ist durch Bescheinigung(en) nachzuweisen; der ausbildende Betrieb gibt darin die Beschäftigungsdauer, die Fehl- und Urlaubstage, die wöchentliche Ausbildungszeit sowie die Art der Tätigkeit(en) an. Für die Bescheinigung der fachpraktischen Tätigkeit durch den Arbeitgeber soll in der Regel das bereitgestellte Formular benutzt werden.

Einschlägige Berufsausbildungen nach Berufsbildungsgesetz oder nach Landesrecht (z.B. Assistentenausbildungen) werden als fachpraktische Tätigkeit anerkannt.

Die Einschlägigkeit der fachpraktischen Tätigkeit bescheinigt das Landesprüfungsamt auf formlosen Antrag (bitte Immatrikulationsbescheinigung, Arbeitgeberbescheinigung und einen an die/den Antragsteller/in adressierten und frankierten Normalbrief beifügen).
Die Informationen zur Fachpraktischen Tätigkeit und die Ansprechpartner beim LPA finden Sie hier.
Es wird empfohlen, sich die Einschlägigkeit der fachpraktischen Tätigkeit frühzeitig durch das Landesprüfungsamt bestätigen zu lassen (am besten bereits vor der Aufnahme der fachpraktischen Tätigkeit, zu Beginn des Studiums).

Bei der Kombination eines allgemeinbildenden Unterrichtsfaches mit einer beruflichen Fachrichtung soll sich die Tätigkeit an der beruflichen Fachrichtung orientieren.
Bei der Kombination von zwei beruflichen Fachrichtungen soll sich die Tätigkeit an mindestens einer der beruflichen Fachrichtungen orientieren.
Bei der Kombination von zwei allgemeinbildenden Unterrichtsfächern sind affine Tätigkeitsbereiche zu wählen.

Die fachpraktische Tätigkeit kann durch Praktika vor, während oder - zu weniger als der Hälfte - nach dem Studium erbracht werden. Die Teilstücke sollen eine Mindestzeit von vier Wochen nicht unterschreiten.

Es wird dringend empfohlen, zumindest die Hälfte der fachpraktischen Tätigkeit größtenteils vor Antritt des Lehramtsstudiums zu absolvieren.

Gemäß § 65 Abs. 5 S. 2 Nr. 2 HG können sich Studierende für das Absolvieren der fachpraktischen Tätigkeit oder eines Teils der fachpraktischen Tätigkeit mit einer zusammenhängenden Mindestzeit von drei Monaten auf Antrag für ein Semester einmalig vom Studium beurlauben lassen (Auslands- oder Urlaubssemester). Im Vorfeld sollten Sie sorgfältig prüfen, welche weiteren rechtlichen Konsequenzen sich durch eine Beurlaubung ergeben könnten (z.B. Wegfall des Kindergeldes, versicherungsrechtliche Konsequenzen, usw).
Insbesondere: Beurlaubte Studierende sind an der Hochschule, an der sie eingeschrieben sind, nicht berechtigt, Leistungsnachweise zu erwerben oder Prüfungen abzulegen. Dies gilt nicht für die Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen und für Leistungsnachweise für das Auslands- oder Urlaubssemester selbst.

 

 

Verantwortlich: Gemeinsamer Studienausschuss (lehrerbildung{at}uni-wuppertal.de)

zuletzt bearbeitet am: 15.03.2019