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Anerkennung / Anrechnung von Leistungen als Praktika nach Lehrerausbildungsgesetz 2009 im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts (Teilstudiengang 3 / Optionalbereich)

Die Allgemeinen Bestimmungen zum Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts (Neufassung vom 27. März 2014, Amtl. Mitteilungen Nr. 09/2014 und die nachfolgenden Änderungen) regeln in § 9 Abs. 1 Anerkennungen/ Anrechnungen von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen:

„Leistungen, die an einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes in einem Studiengang erbracht worden sind, werden in dem gleichen Studiengang an der Hochschule von Amts wegen angerechnet.
Leistungen in anderen Studiengängen oder an anderen Hochschulen sowie an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien im Geltungsbereich des Grundgesetzes sind anzuerkennen, wenn keine wesentlichen Unterschiede zu den Leistungen vorliegen, die sie ersetzen würden. Die anerkannten Leistungen werden als Studien- oder Prüfungsleistungen in Modulen dieser Prüfungsordnung angerechnet; […]

Auf Antrag kann die Hochschule sonstige Kenntnisse und Qualifikationen auf der Grundlage vorgelegter Unterlagen anerkennen und auf einen Studiengang anrechnen.“

Zunächst wird festgestellt, ob es sich bei der vorgelegten Leistung um eine Leistung aus einem gleichen Studiengang oder einem anderen Studiengang an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes handelt.

 

Im Folgenden ergibt sich hieraus, dass

  1. Leistungen, die bereits im Rahmen eines gleichen Studiengangs an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden, auf der Grundlage aussagekräftiger Unterlagen und in Verbindung mit einem formalen Antrag zur Anerkennung / Anrechnung von Amts wegen vorgelegt werden können.
  2. Leistungen, die bereits im Rahmen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden (z.B. ein begleitetes Praktikum im Rahmen eines Lehramtsstudiums an einer anderen Hochschule),
    oder auch
  3. sonstige Kenntnisse und Qualifikationen (z.B. sonstige praktische Erfahrungen und Tätigkeiten, eine Berufsausbildung u.ä.)

    auf der Grundlage aussagekräftiger Unterlagen und in Verbindung mit einem formalen Antrag zur Anerkennung / Anrechnung beim Zentralen Prüfungsamt vorgelegt werden können.

    • Die formalen Anträge auf Anrechnung von Studien- oder Prüfungsleistungen (Punkt 1 oder 2) oder auf Anrechnung von beruflichen / fachpraktischen Tätigkeiten (Punkt 3) finden Sie auf den Seiten des ZPA unter Optionalbereich.

    • Bitte beachten Sie die Checkliste zum Antrag auf Anerkennung/Anrechnung von Praktika

 

Der Vorgang der Überprüfung eines Antrags auf Anerkennung / Anrechnung erfolgt ausschließlich auf der Basis schriftlicher und aussagekräftiger Dokumente. Es obliegt der antragstellenden Person, die erforderlichen Informationen über die anzuerkennende Leistung bereitzustellen (im Sinne der Allgemeinen Bestimmungen zum Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts, § 9 Abs. 4 und des Hochschulgesetzes NRW, § 63a Abs. 2). Das vollständige oder teilweise Fehlen der Dokumentation kann zur Ablehnung des Antrags auf Anerkennung / Anrechnung führen.

Die Studierenden haben die für die Anerkennung / Anrechnung erforderlichen Unterlagen in der vom Prüfungsausschuss festgelegten Form vorzulegen (§ 9 Abs 4 Allg. Bestimmungen Kombinatorischer Studiengang Bachelor of Arts). Alle Nachweise (z.B. Arbeitsverträge, Bescheinigungen, Stundenzettel etc.) sind immer mit offiziellem Stempel und (lesbarer) Unterschrift als beglaubigte Kopie einzureichen.

Beglaubigungen für den universitätsinternen Gebrauch können Sie z.B. im Sekretariat des ASTA der Universität Wuppertal bekommen: https://www.asta-wuppertal.de/aktuelles/zeiten/ (Bitte das Original und eine Kopie mitbringen).

Über das Zentrale Prüfungsamt wird der Antrag auf Anerkennung / Anrechnung zusammen mit den eingereichten Dokumenten an den zuständigen Fachprüfungsausschuss für den Teilstudiengang 3 / Optionalbereich weitergeleitet.

Sofern es sich nicht um eine Anerkennung / Anrechnung von Amts wegen handelt, entscheidet der Fach-Prüfungsausschuss Teilstudiengang 3 / Optionalbereich als formell zuständiger Prüfungsausschuss aufgrund einer vom Fach-Prüfungsausschuss Bildungswissenschaften als fachlich zuständigem Prüfungsausschuss einzuholenden fachgutachterlichen Stellungnahme.

Das Ergebnis wird im Fall einer Ablehnung in Form eines schriftlichen Bescheides des Fach-Prüfungsausschusses Teilstudiengang 3 / Optionalbereich über das Zentrale Prüfungsamt mitgeteilt.
Im Fall einer Anerkennung erfolgt die Anrechnung der Leistung über die Verbuchung in das Studienkonto durch die zuständige Sachbearbeiterin des Zentralen Prüfungsamts.

In der Praxis bedeutet dies für die Anrechnung von Praktika inhaltlich das Folgende:

Entscheidend für die Frage nach der Anerkennbarkeit / Anrechenbarkeit einer vorgelegten Leistung, Kenntnis oder Qualifikation als Eignungs- und Orientierungspraktikum oder Berufsfeldpraktikum nach LABG 2009 ist im Sinn von § 9 Abs. 1 der Allgemeinen Bestimmungen (s.o.) allein das Kriterium des wesentlichen Unterschieds.
Die Frage, ob ein wesentlicher Unterschied vorliegt, lässt sich inhaltlich mit Hilfe der in der jeweiligen Modulbeschreibung hinterlegten Kompetenzbeschreibung beantworten. Der Fach-Prüfungsausschuss begutachtet und entscheidet über jeden Antrag auf Anerkennung / Anrechnung als Einzelfall.

Weiterführende Informationen zur Beantragung der Anerkennung / Anrechnung des Eignungs- und Orientierungspraktikums finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zur Beantragung der Anerkennung / Anrechnung des Berufsfeldpraktikums finden Sie hier .


 

 

Inhaltlich verantwortlich: Gemeinsamer Studienausschuss (lehrerbildung@uni-wuppertal.de)

zuletzt bearbeitet am: 09.05.2019