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    Zusätzlich zum Moodle-Kurs zum Bewerbungsverfahren für Studierende der BUW  im Kombi-BA und im... [mehr]
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    Zusätzlich zum Moodle-Kurs zum Bewerbungsverfahren für Studierende der BUW  im Kombi-BA und im... [mehr]
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Anerkennung / Anrechnung von Leistungen als Eignungs- und Orientierungspraktikum nach Lehrerausbildungsgesetz 2009 im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts (Teilstudiengang 3 / Optionalbereich)

Generelle Informationen über die rechtlichen Grundlagen für die Anerkennung / Anrechnung vorgelegter Leistungen, Kenntnisse oder Qualifikationen als Praktikum im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts (Teilstudiengang 3 / Optionalbereich) finden Sie hier. 

 

Sofern keine Anerkennung / Anrechnung von Amts wegen erfolgt, entscheidet der Fach-Prüfungsausschuss Teilstudiengang 3 / Optionalbereich als formell zuständiger Prüfungsausschuss aufgrund einer vom Fach-Prüfungsausschuss Bildungswissenschaften als fachlich zuständigem Prüfungsausschuss einzuholenden fachgutachterlichen Stellungnahme über den Antrag auf Anerkennung / Anrechnung einer Leistung, Kenntnis oder Qualifikation als Eignungs- und Orientierungspraktikum im Sinne des LABG 2009.

Der Vorgang der Überprüfung eines Antrags auf Anerkennung / Anrechnung erfolgt ausschließlich auf der Basis schriftlicher und aussagekräftiger Dokumente. Es obliegt der antragstellenden Person, die erforderlichen Informationen über die anzuerkennende Leistung bereitzustellen (im Sinne der Allgemeinen Bestimmungen zum Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts, § 9 Abs. 4 und des Hochschulgesetzes NRW, § 63a Abs. 2).

Das vollständige oder teilweise Fehlen der Dokumentation kann zur Ablehnung des Antrags auf Anerkennung / Anrechnung führen.

Die Studierenden haben die für die Anerkennung / Anrechnung erforderlichen Unterlagen in der vom Prüfungsausschuss festgelegten Form vorzulegen (§ 9 Abs 4 Allg. Bestimmungen Kombinatorischer Studiengang Bachelor of Arts). Alle Nachweise (z.B. Arbeitsverträge, Bescheinigungen, Stundenzettel etc.) sind immer mit offiziellem Stempel und (lesbarer) Unterschrift als beglaubigte Kopie einzureichen.

Beglaubigungen für den universitätsinternen Gebrauch können Sie z.B. im Sekretariat des ASTA der Universität Wuppertal bekommen: https://www.asta-wuppertal.de/aktuelles/zeiten/ (Bitte das Original und eine Kopie mitbringen).

Die formalen Anträge auf Anrechnung von Studien- oder Prüfungsleistungen (z.B. Praktika im Rahmen eines anderen Studiengangs) finden Sie auf den Seiten des ZPA unter Optionalbereich.

 

Die Modulbeschreibung des Moduls BIL101 „Schulisches Eignungs- und Orientierungspraktikum“ gibt folgende Kompetenzbeschreibung als Ziel vor:

„Die Studierenden erhalten Gelegenheit zur kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Schulpraxis sowie zur Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive für das weitere Studium. Am Ende des Moduls sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage,
1. die Komplexität des schulischen Handlungsfelds aus einer professions- und systemorientierten Perspektive zu erkunden und auf die Schule bezogene Praxis- und Lernfelder wahrzunehmen und zu reflektieren.
2. erste Beziehungen zwischen bildungswissenschaftlichen Theorieansätzen und konkreten pädagogischen Situationen herzustellen.
3. erste eigene pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu erproben und auf dem Hintergrund der gemachten Erfahrung die Studien- und Berufswahl zu reflektieren.
4. Aufbau und Ausgestaltung von Studium und eigener professioneller Entwicklung reflektiert mitzugestalten.
5. Sie haben Kenntnisse der Notwendigkeit, dass das Portfolio Praxiselemente den landesspezifischen Vorgaben entsprechend zu führen ist.“

Die im Antrag über entsprechende Nachweise dokumentierte Leistung, Kenntnis oder Qualifikation muss vollständig belegen, dass durch die zur Anerkennung vorgelegten Leistungen die oben beschriebenen Kompetenzen im vollen Umfang erworben wurden.
Nur wenn der Fach-Prüfungsausschuss Bildungswissenschaften als fachlich zuständiger Prüfungsausschuss in seiner fachgutachterlichen Stellungnahme keinen wesentlichen Unterschied feststellt, kann die vorgelegte Leistung anerkannt und angerechnet werden.


Zur Verdeutlichung der Anerkennungspraxis

Im Sinn der Modulbeschreibung lassen sich in der Regel in vielen der vorgelegten praktischen Erfahrungen die unter Punkt 3., u.U. auch die unter Punkt 1. genannten Teilkompetenzen nachweisen (z.B. eine Tätigkeit als Vertretungslehrkraft oder ein freiwilliges Praktikum an einer Schule). Sofern Sie keine bildungswissenschaftliche Begleitung aus einem auf das Lehramt ausgerichteten Studium besucht haben, wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit ein wesentlicher Unterschied in Bezug auf die Teilkompetenzen 2. und 4. festgestellt werden, was dazu führt, dass die vorgelegte praktische Tätigkeit nicht als Eignungs- und Orientierungspraktikum anerkannt werden kann.

Auf die inhaltliche Kompetenz der Herstellung einer Beziehung zwischen bildungswissenschaftlichen Theorieansätzen und konkreten pädagogischen Situationen (Teilkompetenz 2.) und einer darauf bezogenen Reflexion der praktischen Erfahrungen (Teilkompetenz 4.) kann nicht verzichtet werden. Der Kompetenzzuwachs in den genannten Teilkompetenzen 1. und 3. sowie der generell praktische Erfahrungszuwachs ist damit nicht in Frage gestellt.
Eine Anerkennung kann jedoch nur erfolgen, wenn alle Teilkompetenzen wie in der Modulbeschreibung dokumentiert und nachgewiesen werden.

 


Inhaltlich verantwortlich: Gemeinsamer Studienausschuss (lehrerbildung@uni-wuppertal.de)

zuletzt bearbeitet am: 08.09.2020